Das Buch hatte ich in zwei Tagen gelesen und irgendwie war jede Seite, die ich gelesen habe, eine Seite meiner Jugend. Es hat mich sehr überzeugt und mir die Jugend zurückgebracht. Liebe Grüße, Vera
Die Lebensmitte ist bunt und wechselvoll, spannend und anstrengend. Wer Anfang Vierzig bis Mitte Fünfzig ist, kann ein Lied davon singen.
In meinem neuen Buch "Ich will nicht mehr 20 sein. Das Weltwissen der Babyboomer" beschreibe ich die Freuden und Leiden der Lebensmitte, die mit der Lebensmitte unserer Eltern so gar nichts mehr gemein hat.
Die Mittelalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, das sind die sogenannten Babyboomer - Kinder, geboren in einer Zeit, als das Kinderkriegen noch geboomt hat. Streng genommen handelt es sich um die Geburtsjahrgänge 1959 bis 1964, doch frühere und spätere Jahrgänge dürfen sich fraglos noch hinzuzählen.
In meinem früheren Buch "Wir Babyboomer". Wir waren immer beschreibe ich die Prägungen und die Entwicklung dieser Generation zwischen den Achtundsechzigern und der Generation Golf. "Ich will nicht mehr 20 sein. Das Weltwissen der Babyboomer" bemühe ich mich um eine "Wasserstandsmeldung" über unsere Generation und wage einen Ausblick auf unsere Zukunft.
Bitte schreiben Sie mir Ihre Meinung über die Lektüre! In Kürze beginne ich ein Babyboomer-Tagebuch, für das Sie mir hoffentlich viele Kommentare und Fotos schicken.
Schicken Sie ihre Texte, Fotos und Filmausschnitte über unsere Kontakt-Seite oder sagen Sie Ihre Meinung zu den schon vorhandenen Texten.
Das Buch hatte ich in zwei Tagen gelesen und irgendwie war jede Seite, die ich gelesen habe, eine Seite meiner Jugend. Es hat mich sehr überzeugt und mir die Jugend zurückgebracht. Liebe Grüße, Vera
Hallo Martin,
das Buch war längst überfällig – schön, dass Du es endlich geschrieben hast!
Erinnerst Du Dich noch an die Lichtorgeln, frequenzabhängig und -unabhängig?
Frag mich nicht, wieviele Kurzschlüsse ich im elterlichen Haushalt und im gesamten Haus verursachte, bis meine Lichtorgel endlich funktionierte…
Dazu die sündhaft teuren, da schon altmodischen Leuchtposter auf orangener Rauhfaser, von antrazitfarbenen unregelmäßigen Streifen abgesetzt.
Wer sich noch den Luxus einer Schwarzlichtröhre (bei mir reichte es nur zu einer Birne) leisten konnte, galt an meinem Gymnasium (ich bin Bj. `61) schon als absolute Queen bzw. King of Pop…
Ein Mini-Fehler ist Dir allerdings unterlaufen:
Maria Callas war US-Amerikanerin mit griechischen Vorfahren. Der Vater änderte seinen für englische Zungen unaussprechlichen Namen in “Callas”.
Tolles Buch, weiter so!
Gruß, Tina
Hallo Martin!
Du hast echt ein tolles Buch mit dem Babyboomer erzeugt! Habe-trotz spätausgabe (Baujahr 66) – vieles wiederekannt oder miterlebt. Mein Bruder (Baujahr 61) mein Mann (Baujahr 62) oder mein Abteilungsleiter (Baujahr 64, von dem habe ich das Buch) sagten: alles hat mich geprägt, erinnert etc. weiter so! Der Samstag mit Badetag oder Peter Frankenfeld haben nicht wirklich geschadet. Mein Mann hatte auch ein Bonanzarad wie aus der Galerie. Ich besass den alten Cassettenrecorder meines grossen Bruders und habe heute noch Schallplatten! Also, alles Gute und bis denne, Claudia
Hallo,
schon verrückt, wie viele Déjà-vus ich beim Lesen des Buches hatte. Cool übrigens auch die Opel-Fotos auf der Seite. Wir hatten einen Ascona, der ganze Stolz meines Vaters … – Gruß, Thomas
Hallo,
mit großem Interesse, häufigem Schmunzeln und häufigem “Ach ja genau so war es” habe ich das Buch glesen. Am größten war allerdings der Überraschungseffekt als darin vom “Filder-KZ” gesprochen wurde. Da habe ich (Jahrgang 1960, Abi 1981) nämlich auch meine Schulzeit verbracht, falls damit das Philipp-Matthäus-Hahn Gymnasium in Leinfelden-Echterdingen gemeint ist, das zu meiner Zeit diesen “Spitznamen” trug. Nun überlege ich ständig, ob wir uns irgendwie kennen, bekomme aber kein richtiges Bild in meiner Erinnerung. Liege ich mit meinen Vermutungen richtig und fällt Dir dazu etwas ein?
Bin sehr gespannt. Viele Grüße
Sabine
Wir sind die meisten - allein 1964 wurden 1.357.000 Kinder geboren. Die Babyboomer stehen heute im besten Alter - mit jenseits der vierzig beruflich etabliert, auch privat auf einem festen Gleis, blicken wir auf spannende, wechselvolle Jahre zurück. Schwarzweißfernsehen, Bandsalat in Kassettenrekordern, ZDF-Hitparade, Prilblumen. Und Überfüllung - vom Kindergarten an. Wir sitzen heute an den Schaltstellen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft - und niemand hat es gemerkt. Keiner spricht von uns, auch wir nicht über uns selbst.