Schicken Sie uns Ihre Meinung zu
“Ich will nicht mehr 20 sein”
Schicken Sie uns Ihre Meinung zu
“Ich will nicht mehr 20 sein”
Hallo, ich bin Jahrgang 1962 und vieles im Buch ist auch bei mir ähnlich. Anders ist bei mir, dass ich keine Bindungsängste oder Beziehungsprobleme habe.
Ich war allerdings sehr angesprochen vom Thema “Unsere Eltern” bzw. der oft fehlenden Emotionalität uns Kindern gegenüber.
Mein Vater ist Heimatvertriebener (Jahrgang 1935) und meine Mutter ist zu Beginn des zweiten Weltkriegs geboren. Sie haben beide offensichtlich von ihren Eltern keine Emotionalität bekommen, die sie dringend nötig gehabt hätten.
Ich fühlte mich die ganzen Jahre fast schon verantwortlich dafür, ihnen als Tochter zu geben was die Eltern versäumt hatten. Und ich glaube, meine Eltern erwarten das unbewusst.
Durch eine “Familienaufstellung” (systemische Familientherapie) wurde mir ganz klar bewusst, was da schief läuft.
Auch bei mir ist es so, dass ich schon öfter einen Anlauf genommen habe um mit meinen Eltern darüber zu sprechen. Aber leider wird das immer als Vorwurf aufgefasst und dann starten die Gegenvorwürfe, die ganz schön weh tun. Ich habe nun beschlossen, das Thema einfach zu lassen, loszulassen. Damit geht es mir besser.
Man kann Zuneigung und bedingungslose Annahme durch die Eltern leider nicht erzwingen. Leider ist dies mein großes Lebensthema.
Mein Sohn bekommt das von mir, was mir gefehlt hat und er sagte letzte Woche “Mama, du bist immer für mich da!”.
Hallo Herr Rupps, ich habe dieses Buch aus der Bücherei ausgeliehen, weil mir als erstes die Namensgleichheit ins Auge fiel. Da Rupps ein sehr seltener Name ist habe ich mich spontan gefragt, ob wir womöglich miteinadner verwand sind. Zur Zeit lese ich das Buch und die Hinweise über den GEburtsort Ihres Großvater väterlicherseits (Nordschwarzwald)bestätigt mich in meiner Annahme. Mein GRoßvater väterlicherseits lebte in Calw/Alzenberg, also Nordschwarzwald.
Das Buch lese ich mit großem Vergnügen, ich erkenne mich fast auf jeder Seite wieder, obwohl ich schon im Herbst 1958 geboren bin.
Vielleicht höre ich ja von Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Isolde Rupps
Hallo zusammen, ich möchte mich an dieser Stelle bei Herrn Rupps bedanken, dass er diese zwei tollen Bücher geschrieben und veröffentlicht hat, denn Herr Rups ist das Sprachrohr meiner/ unserer Generation, der Babyboomergeneration. Ich selbst bin auch 1964 geboren und habe mein bisheriges 45- jähriges Leben im Ruhrgebiet verbracht, also ein typischer Wessi. Die Leute so um 45, die im Osten geboren sind und dort auch Ihre Kindheit und Jugend verbracht haben, können wahrscheinlich mit diesen zwei Büchern weniger anfangen als wir Wessis, denn sie haben sicherlich doch auch aufgrund der völlig anderen Lebensumstände ganz andere Erinnerunen an Ihre Kindheit und Jugend als wir Wessis. Ich bin erstaunt, in wievielen Kindheiterinnerungen des Herrn Rupps aus den goldenen Siebzigern ich auch meine eigenen Kindheitserinnerungen wiedererkenne, obwohl natürliches jedes Individuum seine eigenen Erinnerungen hat, aber viele Lebenserinnerungen von uns Babyboomern sind doch wirklich ähnlich, z.b. hatten auch wir in unserer Familie die obligatorische Bar im Wohnzimmer, auch mein Vater hatte so sämtliche damals populärischen Getränke in seiner Bar positioniert, um sie unseren Gästen mal probieren zu lassen, ich denke da z.b. an den kultigen Asbach Uralt,in dem der Geist des Weines schlummert.An meinen roten tragbaren Schallplattenspieler, den ich als Kind in den Sommermonaten in den Siebzigern mit Schallplatten von Sweet, Slade und Suzi Quatro immer mit ans Kanalufer mitgeschleppt habe, kann ich mich auch noch sehr gut erinnern. Also es ist schon erstaunlich, dass es bei uns Babyboomern sowas wie ein kollektives Gedächnis gibt, und dafür bin ich sehr dankbar, denn das gibt mir ein sehr schönes Zusammengehörigkeitsgefühl. Schönen Dank Herr Rupps, bitte schreiben Sie mehr Bücher über uns Babyboomer!
Oliver aus Recklinghausen