Wer wie ich als Jahrgang 1962 zur WDR2-Abendmusik mit den Carpenters, Dionne Warwick (“Do you know the way to San José?”) und “Puppet on the string” eingeschlafen ist, kramt so etwas jetzt wieder hervor. Zum Glück haben meinen Musikgeschmack dann Pink Floyd, Joni Mitchell und Kate Bush geprägt. Liebe auf den ersten Takt, als ich ihren allerersten Auftritt bei Bios Bahnhof am Bildschirm miterlebt habe: “Wuthering Hights” am 9. Februar 1978. Ein Stück Kontinuität in unserem verwehten Leben … Sogar das “Waterloo” von ABBA beim Grand Prix habe ich am Bildschirm erleben dürfen. Ich stand übrigens mehr auf Anna-Frid (das hast Du falsch geschrieben
. Und unsere Lehrer konnten noch stilbildend wirken. Mein Musiklehrer brachte mir Pink Floyd, Mussorgski, Tomita und Emerson Lake & Palmer nahe. Übrigens traute sich unser Englischlehrer schon nicht mehr, das von mir mitgebrachte Stück “Welcome to the machine” von Pink Floyd zu kappen. – Grüße, Axel
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06 | 2009
Wirklich die gute alte Zeit! Veles Typische kann noch ergänzt werden: für Kinderreiche gabs BundesBahn-Pass und Gratis-Schulmilch , Ostzone statt DDR, Sandmännchen, Mondlandung, Bonanza, Fury, Flipper, Kinderverschickung nach Sylt oder Tirol mit Diakonie, 1970 Erfindung der Frisbeescheibe – Gruß, Gert
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04 | 2009
“Babyboom” allein eint keine Generation! Die permantente Wiederholung einer scheinbar einenden Zeiterscheinung im Buch stimmt hinten und vorne nicht. Für uns, den Jahrgang 1959, war noch vieles anders als für den Jahrgang 1964! Wir hatten z. B. weder Mengelehrekasten noch Milchtetrapacks (unsre “Schulmilch” war in braunen Glasflaschen)! Und: Für viele von uns waren die “68-er” eher bewunderte Vorbildgeneration als lächerliche Politwirrköpfe. – Gruß, Ulrike
06
04 | 2009
Das Buch hatte ich in zwei Tagen gelesen und irgendwie war jede Seite, die ich gelesen habe, eine Seite meiner Jugend. Es hat mich sehr überzeugt und mir die Jugend zurückgebracht. Liebe Grüße, Vera
Wir sind die meisten - allein 1964 wurden 1.357.000 Kinder geboren.
Die Babyboomer stehen heute im besten Alter - mit jenseits der vierzig
beruflich etabliert, auch privat auf einem festen Gleis, blicken wir auf
spannende, wechselvolle Jahre zurück. Schwarzweißfernsehen, Bandsalat in
Kassettenrekordern, ZDF-Hitparade, Prilblumen. Und Überfüllung - vom
Kindergarten an. Wir sitzen heute an den Schaltstellen von Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft - und niemand hat es gemerkt. Keiner spricht
von uns, auch wir nicht über uns selbst.